22.08.2022

Welche Arten von Kreditkarten gibt es?
Die TF Bank erklärt!

Kommen wir zu den grundlegenden Fragen, die Sie sich wahrscheinlich stellen:

 

Was ist eine Kreditkarte?

Eine Kreditkarte ist eine Karte, die von einem Bankinstitut an Kunden herausgegeben wird, um diese für Zahlungen von Produkten oder Dienstleistungen zu nutzen. Als Inhaber:in einer Kreditkarte, gewährt Ihnen die Bank einen kurzfristigen Kredit. So steht Ihnen ein monatlicher Rahmen zur Verfügung, mit dem Sie weltweit, online sowie in Geschäften bezahlen können.

 

Arten von Kreditkarten 

Im Allgemeinen kann man zwischen vier verschiedenen Arten von Kreditkarten differenzieren. Die Unterschiede ergeben sich aus den Konditionen und der jeweiligen Art der Abrechnung:

 

Charge-Kreditkarten 

Charge Kreditkarten funktionieren ähnlich wie klassische Kreditkarten. Kreditkarteninhaber*innen können jeden Monat über einen Kreditrahmen verfügen, unabhängig vom Guthaben auf dem Abrechnungskonto. Die Kreditkartenumsätze werden meist monatlich von einem Referenzkonto eingezogen.

 

  • Die am häufigsten genutzte Variante
  • Voraussetzung: ausreichende Bonitätsprüfung und eine positive Schufa-Auskunft
  • individueller Kreditrahmen, je nach Bonität 
  • Die Abrechnung aller Umsätze erfolgt einmal im Monat
  • Kreditkartenkonto muss über das Girokonto des Kreditkarteninhabers wieder vollständig ausgeglichen werden

 

Vorteile der Charge-Kreditkarte:

- Finanziell flexibel durch Kreditrahmen der Karte 

- Kein Übernehmen mit den Ausgaben bzw.schleichenden Verschuldung, da Zahlungen stets vollständig ausgeglichen werden

 

Nachteile der Charge-Kreditkarte:

- Häufig geringer Kreditrahmen 

- Manche Anbieten bieten die Karte nur in Kombination mit einem Girokonto an

- Fest monatliche Beträge ohne längeres Zahlungsfenster 

 

Revolving-Kreditkarten 

Revolving Kreditkarten sind die einzigen echten Kreditkarten, bei denen die Möglichkeit besteht, einen zinspflichtigen wortwörtlichen Kredit in Anspruch zu nehmen. Dabei wird Karteninhaber*innen ein Kreditrahmen durch den Anbieter zur Verfügung gestellt. Größter Unterschied zu der Charge-Kreditkarte ist, dass man in Raten oder später die Karte ausgleichen kann.

TF Bank Kreditkarte

 

  • beliebt in den USA
  • Unterschied zur Charge-Kreditkarte nur in der Art der Abrechnung
  • ebenfalls monatlich, allerdings Möglichkeit, einer Ratenzahlung mit einem festen Zahlungsziel 
  • Kreditbetrag kann nach den persönlichen Wünschen, je nach Kreditwürdigkeit, zurückgezahlt werden

 

Vorteile der Revolving-Kreditkarte:

- Finanziell flexibel durch Kreditrahmen der Karte 

- Es wird nicht verlangt ein Girokonto bei dem Anbieter zu eröffnen

- Echte Kreditkarte mit hohem Verfügungsrahmen (je nach Anbieter)

 

Nachteile der Revolving-Kreditkarte:

- Kein festes Zahlungsziel daher Selbstkontrolle wichtig

- Zinszahlungen bei Teilzahlungen / Ratenzahlungen



Prepaid-Kreditkarten 

Die Prepaid-Kreditkarte funktioniert ähnlich wie eine normale Kreditkarte, muss jedoch für Zahlungen mit Guthaben bzw. Geld aufgeladen werden. Dies geschieht in der Regel durch eine Überweisung. 

 

  • "Schufafreie" Kreditkarte
  • Hier wird kein Kredit vergeben, keine Schufa-Auskunft oder Bonitätsprüfung nötig
  • Guthaben wird auf das Kreditkartenkonto geladen (beliebige Höhe)
  • Karte kann innerhalb Guthaben-Rahmens als Zahlungsmittel genutzt werden
  • Risiko einer Überschuldung entfällt

 

Tipp: Eine Prepaid-Karte ist sehr empfehlenswert für Jugendliche (ab 12), als erste Kreditkarte, um den Umgang mit Geld zu lernen. Auch für Studenten, Arbeitslose oder Personen im Insolvenzverfahren wird diese Art empfohlen. 

 

Vorteile der Prepaid-Kreditkarte:

- Kein Verschuldungsrisiko, da es keinen Kreditrahmen gibt

- Karte kann für sämtliche Zahlungen eingesetzt werden 

- Sicherheit für Eltern und Erziehungsberechtigte, da Karte durch Guthaben aufgeladen wird

 

Nachteile der Charge-Kreditkarte:

- Mietwagen- oder Reisebuchungen schwierig 

- Nicht flexibel bei spontanen Einkäufen oder Bedürfnissen

- Gebühren für Auslandseinsatz können höher ausfallen

 

Debit-Karten 

Eine Debitkarte erhalten Kunden in der Regel zu fast jedem Girokonto. Mit der Debit-Karte kann man Geld abheben und Zahlungen tätigen. Die Transaktionen werden direkt vom Girokonto abgebucht.

 

  • Besser bekannt als EC-Karte oder Girocard, die in Deutschland oft als Maestro-Card funktioniert

Vorteile der Debit-Kreditkarte:

- Die Karte kann man in Deutschland benutzen

- Teilweise auch im Ausland als Zahlungsmittel akzeptiert

- Keine Verschuldungsgefahr, da direkt von dem Girokonto abgebucht wird

 

Nachteile der Debit-Kreditkarte:

- Außerhalb der Eu sind Zahlungen sehr schwierig

- Keine Flexibilität bei spontanen Bedürfnissen, da kein Kreditrahmen existiert

- Keine Ratenzahlungen sind möglich

 

 

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